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Kunst im Knast

Kunst als Resonanzraum und Fenster zur Freiheit

Unsere Geschichte, Mitarbeiter und Kunden.

​Projektzeitraum: 09.01.2026 - 18.05.2026

Wärter in der JVA Freiburg_edited.jpg

Was? Wann? Ablauf des Projekts

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  1. Kontakt- und Recherchephase: 09.01.2026 - 20.02.2026 
    Wöchentlich künstlerisches Arbeiten mit 10 Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Freiburg. Die Künstlerin bringt verschiedene Materialien mit und ist für die Dauer des Kurses mit den Gefangenen eingeschlossen. Sie spürt, wie es ist hinter Gittern zu sein und erlebt die gleiche Unverfügbarkeit wie die Gefangenen. Sie baut eine Brücke von der Außenwelt zu den Gefangenen, indem sie zuhört und den Dialog anbietet. Die Künstlerin arbeitet mit den Gefangenen z.B. in Ton und bildnerisch zum Thema "Unverfügbarkeit" und zu dem, was ihnen Halt und Kraft gibt. Die Künstlerin bringt Arbeitseinladungen mit ein. Jeder Teilnehmer hat aber immer die Wahl, ob er zum Thema oder frei arbeiten möchte. Auch bleibt es freigestellt, mit welchem Material die Teilnehmenden arbeiten möchten.
    Ziele: Eine Brücke von Außen nach Innen schaffen. Themen wie Freiheit, Menschlichkeit, Unverfügbarkeit, Licht und Schatten des Menschseins erforschen.

     

  2. Künstlerische Arbeit & Ausstellungsvorbereitung: 21.02.2026 - 25.04.2026
    Umsetzung der künstlerischen Arbeiten der Gefangenen auf große Planen. Die Inspiration sind die Werke, die während der Kunstworkshops entstanden sind. Jeder Teilnehmer hat die Wahl, ob seine Gestaltung gezeigt und für das Projekt verwendet werden darf. Die Künstlerin wählt gemeinsam mit den Gefangenen aus, welche Arbeiten für die Ausstellung gezeigt werden soll. Anschließend übersetzt sie die ausgewählten Werke in Groß auf Planen. Sie abeitet selbst weiter zu ihren Eindrücken in Form einer Skulptur. 
    Ziel: Einen künstlerischen Ausdruck finden - von Innen nach Außen. Dem eigenen Berührt-Sein einen Ausdruck geben und auch dem "gehüteten" Werk der Gefangenen eine Form und Sichtbarkeit geben.

     

  3. Ausstellung: 02.05.2026 - 18.05.2026 an den Außenmauern der JVA Freiburg, Adresse: Hermann-Herder-Straße 8, 79104 Freiburg im Breisgau. Es wird eine Möglichkeit geben, über die Passant:innen ihre Resonanz an die Gefangenen mitteilen können (digital und/oder per Briefkasten).
    Die Künstlerin wird außerdem für einen Dialog vor Ort sein:
    - Stadtgarten am 02.05.26 von 14:00-17:00 Uhr bei der Eröffnung der OPEN ART 26 

    - Hermann-Herder-Straße 8, am 03.05. von 10:00 - 12:00 Uhr 
    Hermann-Herder-Straße 8, am 08.05. von 18:00 - 19:00 Uhr
    Ziel: Über die Kunstausstellung eine Sichtbarkeit für diejenigen ermöglichen, die sonst keine Mittel und Wege dafür haben. Resonanz einholen aus der Stadt, der Außenwelt. Was ist in IHNEN berührt? Welche Fragen wollten Sie schon immer mal einem Gefangenen stellen? Was löst das Kunstwerk in IHNEN aus?
     

  4. Resonanz von Außen nach Innen: Die Künstlerin lässt die Gefangenen an der Ausstellung teilhaben, indem sie Fotos und Rückmeldungen zurück in die JVA trägt und sie den Gefangenen übermittelt.
    Ziel: Resonanz spürbar und erlebbar machen. Ein Gefühl von Wirksamkeit und Zugehörigkeit zur Gesellschaft ermöglichen.

JVA_Freiburg

Ich möchte Verbindungen schaffen 

und Resonanz ermöglichen.

Ich glaube an die Menschlichkeit, unsere Würde und die innere Kraft.

Wenn alles weg bricht und alles unverfügbar ist, trägt sie uns da durch.

In dem Erleben von Unverfügbarkeit steckt für mich ein Potential.

Das Potential dem ganzen etwas entgegen zu stellen.

Daran zu wachsen.

Dieses Potential zeigt sich darin, wie wir auf eine Situation reagieren und ihr antworten.

Auch in der Kunst sind wir mit einem Objekt konfrontiert, das eine Frage an uns stellt -

und in uns formt sich eine Antwort

ein persönliches Berührt-Sein.

 

Ich erforsche, was passiert, wenn wir mit diesem Potential -

unserer eigenen Antwort

in Verbindung kommen.

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Außerdem bin ich überzeugt, dass es mehr Brückenbauer:innen braucht

und möchte hier mit einem Beispiel

voran gehen.​

Warum das Projekt?

Wie? Einblicke

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Marleen Thüringer

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©2026 Marleen Thüringer, Freiburg im Breisgau

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